Was ist eigentlich Erleuchtung eines Menschen?

Hellsehen Maria -Erleuchtung

Die Erleuchtung?

Ein Mensch der erleuchtet ist, ist natürlich in den Augen anderer nicht erleuchten Menschen Fehler behaftet. Das liegt einfach daran das man etwas versucht zu finden um sich selber nicht weniger Wert zu fühlen. Genau dieser Punkt ist ja Ego und das Unterscheidet einen Erleuchteten von einem nicht erleuchten. Beim Erleuchtungszustand geht es ja nicht darum besser zu sein als jemand anderes, sondern darum liebevoller zu Leben und das in Frieden. Das ist übrigens auch der Grund dafür wieso Menschen die Erleuchteten aufsuchen und von ihnen wissen möchten warum es ihnen so gut geht und was sie anderes machen. 

Das Problem dabei ist das der Fokus dann auf den Erleuchteten liegt und nicht auf sich selber. Dies führt dann oft zu einer Art Anbetungshaltung, was von dem eigenen selbst natürlich wegführt und genau das Gegenteil ist von dem was eigentlich haben möchte. Erleuchtung ist ein Bewusstseinszustand der nicht auf den Verstand zurückzuführen ist und somit hat es auch nichts mit dem Verstand zu tun wo das Ego ist.

Das oft so verteufelte Ego

ist meiner Ansicht nach überhaupt kein Problemerzeuger, sondern das Gefühl des getrennt seins. Das Verschwindet natürlich wenn man den Erleuchtungszustand erreicht hat ( man erkennt einfach das alles eins ist und es gibt kein getrennt sein und das zeichnet sich durch ein Gefühl der Absoluten Stille aus. Man könnte eine Stecknadel fallen hören und dem Gefühl der Verbundenheit mit allem. Man erkennt sich im Boden unter deinen Füßen, der Wind der einem Umgibt, die Hülle die man Körper nennt und man ist irgendwie alles und erkennt das grenzenlose. In diesem Moment ist sterben Total egal, weil es keine Angst mehr gibt.

Der Zustand der Erleuchtung

tritt dann ein wenn das Ego losgelassen wird. Menschen die glauben sie müssen Sterben oder die wirklich Sterben, erleben durch das aufgeben des Lebens den Erleuchtungszustand und können friedlich gehen von dieser Welt. Wenn jemand nur glaubt das er stirbt, dann bleibt er natürlich am Leben, aber macht die Erleuchtungserfahrung so wie ich es schon Tausende male erlebt habe. Es ist im Grunde dein natürlicher Zustand auf dieser Welt aber man kommt immer wieder davon weg, solange man versucht es zu erzwingen mit Anstrengung. Die Frage ist außerdem ob es wirklich ratsam ist es etwas anzustreben und nicht einfach die Bemühungen aufzugeben und dem ganze von alleine näher zu kommen.

Einen glückseligen Zustand

zu erreichen und ihn dann wider zu verlieren, das ist eine sehr unangenehme Erfahrung und es kann dadurch zu eine Sucht kommen. Der schmerzliche Verlust von etwas erzeugt immer Sehnsucht und die Sehnsucht ist wie der Name schon sagt eine Sucht. Man versucht dann diesen Zustand immer wieder zu erreichen und verliert ihn dann wieder und das wird dann wie zu einer Droge. Das kann dann z.b. so aussehen, das man die Todeserfahrung immer wieder erzeugt um den Glückseligkeitszustand wiederzuhaben z.b. durch Panikattacken ( Extremste Angstzustände).

Die Erleuchtung

kann man auch wieder verlieren und somit verstrickt man sich auch wieder in alte Gewohnheiten des Egos und somit blinselt natürlich auch bei manchen Erleuchteten das Ego manchmal durch. Wenn wir alle Teile von etwas großem sind ( nennen wir es Gottesbewusstsein ), was die Erleuchtungserfahrung ausmacht, dann stellst sich die Frage wieso sind wir hier. Ich glaube es geht einfach um die Erfahrung an sich und diese geht eben nur indem man nicht weiß wer man in Wirklichkeit ist. Das heißt für mich geht es nicht um irgendwas zu erreichen was andere erreichen sondern um das was man selber wirklich erreichen möchte. Das kann die Erleuchtungserfahrung sein, aber es kann auch sein das man ein Star wird oder ein Koch oder ein Bettler oder irgendwas anderes. Die Erleuchtungserfahrung zeigt einem nur auf das man nicht die Summe seiner Erfahrungen ist und das es keine Wertung mehr gibt solange die Erleuchtungserfahrung anhält. Man agiert dann nicht mehr nach Regeln sondern nachdem was man gerade möchte wie ein Kind das Spielen darf so lange es möchte und das ist im Grunde doch das jeder von uns will Frei sein und tun was er möchte. Dies geschieht auf liebevolle Art und Weise, weil es in diesem Zustand keine Sehnsüchte mehr gibt oder Begierden und somit auch keine Machtmissbrauch.

Das Problem ist allerding wenn jemand sehr verehrt

wird wie es z.b. bei Osho war, das die Menschen dann in ihren Egomustern haften bleiben in glauben wenn sie jemanden so verehren das ihnen dann die Erleuchtung zu Teil wird. Das funktioniert so einfach nicht, denn es geht immer um einem selber und nicht um jemand anderes. Das heißt es geht um Eigenverantwortung und nicht blind jemanden zu vertrauen, denn das Wissen kann auch vom Ego her kommen und zum manipulieren genutzt werden und das sogar unbewusst. Man kennt einfach die Ursprungsgedanken/ Gefühle nicht wieso man so oder so handelt, wenn man sich nicht Jahre oder Jahrzehntelang damit beschäftigt hat und denen nachgegangen ist. Das macht es so gut wie undurchschaubar aus welchen Bedürfnissen wir in diesem Moment handeln, solange man im Verstand ist.
Jemand der die Erleuchtung einfach so erfahren hat ohne vorher zu leiden und das ganze genau zu erforschen, der kann andere Menschen nicht wirklich verstehen wo sie gerade feststecken. Dazu kommt noch das der Erleuchtungszustand mit Gleichgültigkeit einhergeht. Da man logischer weise nicht mehr anhaftet an die Erfahrungen die man gemacht hat fühlt man sich auch gegenüber Leid von einem selber und von anderen immun. Das macht es natürlich schwer ohne vorher sich selbst der er Erfahrung von Leid dem auseinandergesetzt zu haben und dem nichterleuchten zu helfen. Es fehlt dann sozusagen das Mitgefühl bzw. das Einfühlungsvermögen. Man muss auch unterscheiden zwischen Mitleid und Mitgefühlt, denn Mitleid ist auf Verstandesebene mit den dazugehörigen Gefühlen ( Ich habe damals das selbe oder ähnliches erlebt und erlebe es in diesem Moment nochmal ). Mitgefühl ist es erlebt zu haben ohne es wieder zu erleben in diesem Moment, aber zu wissen das gegenüber braucht Trost. Das ist ein sehr großer Unterschied, denn jemand der mitleidet ist selten in Lage wirklich zu helfen im Gegensatz zu jemanden der Mitgefühl hat.

 

gelesen in Kommentaren bei spiritueller Blog.com